12Volt

 

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XT-Regler

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12V-Originalschaltplan für die Baujahre ab 86 6V-Originalschaltplan
von 78
Schaltplan meiner Eigenbau-Elektrik:  

 

Das wichtigste an einem 12V-Umbau ist ja der Regler. Interessierte sollten sich also zuerst die Regler-Seite ansehen.

Eine Alternative ist auch die Umrüstung auf eine SR-Lichtmaschine. Dabei kann man sowohl die kontaktgesteuert Zündung beibehalten als auch auf elektronische Zündung umrüsten.

Damit habe ich aber keine Erfahrung. Stöbern im XT-Forum wird empfohlen.

Für Bastler: 

12V-Umbauanleitung  downloaden (Zip-Datei, 681 kb)

Bei Gerd gibt es eine weitere Umbauanleitung. (PDF-Datei, 1,3 MB)

Die Umbauanleitung beschreibt eine Umrüstung mit Teilen vom Schrottplatz, ich selbst habe sie nicht benutzt,
 Also ohne Gewähr! Von der in der Anleitung beschriebenen Verdrahtung mit Lüsterklemmen kann ich aus
 eigener, bitterer Erfahrung nur abraten. Unbedingt das Geld für eine gute Crimpzange investieren
(am billigsten bei Westfalia, ca.  25 Euro - ja, das ist billig für so eine Zange, man kann auch das vierfache ausgeben)
 und alles mit Steckverbindern machen.                           

Ich habe die XT mit dem Wunderlich-12V-Umrüstsatz ausgestattet und sie bei dieser
Gelegenheit neu verdrahtet - übersichtlicher und zuverlässiger als das Original.

Die Regler/Gleichrichter-Kombination von Wunderlich hat  diverse Jahre klaglos ihren Dienst verrichtet.
Nachteilig war, dass im Gegensatz zum Original auch das Fahrlicht über die Batterie gespeist wurde. Da die Lichtmaschine nicht die tollste ist, wurde darum beim Fahren mit niedriger Drehzahl die Batterie entladen. Dann wollten die Blinker plötzlich nicht mehr blinken, und die Batterielebensdauer war gering - Batterien möchten am liebsten immer voll sein.

Mittlerweile habe ich auf den Roebi-Regler umgerüstet, der ein wahres Wunderwerk ist. Ein Rückbau der für den Wunderlich-Regler geänderten Lichtmaschine ist nicht erforderlich, um den Roebi zu verwenden.

Blinkgeber

Weniger empfehlenswert  ist der elektronische Blinkgeber von Hella, der nicht vibrationsfest ist. Den sollte man
gleich öffnen und alle auf dünnen Beinchen über der Platine thronenden Bauteile mit Heißkleber oder so etwas fixieren
 (Nicht übertreiben - solche Bauteile möchten Wärme loswerden). Den Blinkgeber dann in Gummi oder so gelagert aufhängen, dann geht es.
Wer mir einen Blinkgeber empfehlen kann, der auch mit Ochsenaugen arbeitet und mehr aushält, der sende mir
JETZT eine Mail!

Verkabelung

Als Leitung habe ich sog. schwere Handgeräteleitung verwendet - das ist das Zeug, das z. B.
an guten Bohrmaschinen dran ist - mit einer dicken und soliden Gummiummantelung. Die
Adern sind hochflexibel und biegen sich nicht kaputt, durchscheuern dauert ewig.

Der Nachteil ist, dass man nur drei Farben hat - Beschriften der Leitungen ist also unbedingt notwendig.
Man bekommt im Autozubehörhandel auch Kabel für die Verdrahtung von Anhänger-Steckdosen. Die haben sieben oder fünfzehn Adern und sind auch sehr solide - so ein Kabel würde ich wohl beim nächsten Mal verwenden.

Als Sicherung verwende ich mittlerweile einen Sicherungsautomaten, den es bei Conrad-Electronic im Format der modernen Flachstecker-Autosicherungen gibt. Der hat zwar soviel gekostet wie ein ganzer Beutel von Sicherungen, beruhigt aber ungemein.

Tipps zum Thema 12V findest Du auch in der Technik-Datenbank.